Neueröffnung “Topografie des Terrors”
Auf dem etwa 4,5 Hektar großen Gelände der „Topographie des Terrors“ befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparates. Die Zentrale der Geheimen Staatspolizei war in der Prinz-Albrecht-Straße 8 untergebracht, ab 1939 auch das Reichssicherheitshauptamt. Während das benachbarte Hotel Prinz Albrecht als Sitz der Reichsführung SS diente, zog der Sicherheitsdienst der SS in das Prinz-Albrecht-Palais in der Wilhelmstraße 102. Damit war auf engem Raum das eigentliche Regierungsviertel des nationalsozialistischen SS- und Polizeistaates entstanden.
Erst in den 1970er Jahren wurde das in Vergessenheit geratene Gelände „wiederentdeckt“. Im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin im Jahr 1987 konnte es mit den freigelegten Gebäuderesten erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
23 Jahre später gibt es einen Geländerundgang mit 15 Stationen, der das ehemalige „Prinz-Albrecht-Gelände“ räumlich und inhaltlich erschließt. Im neuen Dokumentationszentrum ist die Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße“ untergebracht. Im Ausstellungsgraben entlang des Baudenkmals Berliner Mauer kann die Ausstellung „Berlin 1933-1945. Zwischen Propaganda und Terror“ besichtigt werden.
Mit mehr als 500.000 Besucherinnen und Besucher gehört die „Topographie des Terrors“ zu den meist besuchten Erinnerungsorten und Museen Berlins.
Öffnungszeiten
täglich 10 – 20 Uhr
Schließtage
24., 31. Dezember und 1. Januar
Eintritt frei
Führungen nach Vereinbarung
Die Ausstellungen sind für Rollstuhlfahrer barrierefrei.
Telefon 030 254509-50
Fax 030 254509-55
ausstellung@topographie.de
Führungen
Kulturprojekte Berlin
Telefon 030 254509-70
Fax 030 254509-77
fuehrungen@topographie.de
Nähere Informationen unter www.topographie.de







