Mein perfekter Tag in Prag
Sieben Jahre ist es jetzt her, als ich das letzte Mal hier war. Damals zur Klassenfahrt. Heute für die Arbeit. Naja. Ich lass es mir nicht nehmen, in nostalgischen Gedanken zu versinken. Bei meinem letzten Besuch war ich frisch verknallt und eine romantische Stadt, wie Prag versüßt einem die Gefühle.
Diesmal habe ich nur einen Tag Zeit. Ich durfte mir das A&O Hostel in der „U Vystaviste 1/262“ angucken. Ein entzückendes kleines Haus, mit urigem Charme. Wenige Gehminuten vom Hostel entfernt ist die Metrostation „Nádrazà Holesovice“. Von hier aus brauche ich nur 4 Stationen und ich bin direkt beim Nationalmuseum. Ein beeindruckendes Gebäude. Ich laufe die „Václavské námestÓ runter. Vorbei an unzähligen Touristen und Einkaufsmöglichkeiten. Hier hatte mir Marc (mein Schwarm) damals ein Armband gekauft.
Bei den vielen guten Restaurants kann ich mich kaum entscheiden, aber dennoch hole ich mir eine kleine Stärkung, in einer Pizzeria am Ende der Straße. Weiter durch die Altstadt bewundere ich die Architektur vom „Municipal House“, dem „Powder Gate“ oder dem „Old Town square“. Prag erzählt durch seine vielen historischen Bauten ein Stück Geschichte. Auch einen Gang über die Karlsbrücke lasse ich mir nicht entgehen. Die barocken Statuen erinnern an die Heiligen, wie Luitgard v. Tongern oder Johannes von Nepomuk. Von der frischen Moldau-Luft fühle ich mich ja sogar noch stark genug, um auf den Petrin-Hügel zu laufen… nagut, ich nehme die Seilbahn. Auf dem Aussichtsturm erwartet mich ein wahnsinnig schöner Blick über den Park, den Fluss und die Altstadt. Toll. Zurück durch die Rosengärten kommt mir eine Idee: Schon bald komme ich wieder in die „goldene Stadt“ mit den alten Gassen. Aber dann mit mehr Zeit und mit Marc…denn auch nach 7 Jahren geht mir sein Schnarchen nicht auf die Nerven.






