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Mein perfekter Tag in Hamburg

Ich bin Student. Der klassische. Ich mag meine Freunde, ein kühles Bier, den weiblichen Körper und ein frisches Fischbrötchen nach dem Feiern. Richtig – ich komm aus Hamburg.

Was ich so mache? Da die Uni (außer architektonisch) relativ unspektakulär ist, erzähl ich Euch mal, was ich an meinem freien Tag mache: Samstag. 8 Uhr aufstehen (ich muss verrückt sein). Ab zum Joggen. Am Alsterufer entlang. Danach duschen, rein in die Klamotten, bisschen Deo und der Tag kann beginnen. Ich ruf meinen Kumpel Matze an. Wir gehen Frühstücken. Am liebsten im Gloria in Eimsbüttel. Matze bringt ne Perle aus Berlin mit, die sich Hamburg angucken will. Also gehts los. Spontan fahren wir erstmal zum Hauptbahnhof. Von da aus laufen wir die Mönckebergstraße Richtung Rathaus runter. Viele gehen hier gern shoppen. Also ich brauche ja keine 200 Paar Schuhe und Taschen in allen möglichen Farben. Nun gut. Sie holt sich diverse T-Shirts und wir erzählen ihr was zu den umliegenden Kirchen St. Jakobi und St. Petri. Am Rathaus steigen wir in die U-Bahn und fahren bis „Landungsbrücken“. Wir Drei sind nicht so die Läufer und setzen uns lieber ins Boot, lassen uns die Speicherstadt und „Deutschlands Tor zur Welt“ (Hamburger Hafen) zeigen und genießen dabei ein Käffchen auf dem Sonnendeck. Die restlichen Wärmestrahlen gönnen wir uns dann in einem der Hambuger Beachclubs.

An den Landungsbrücken, auf dem Parkdeck neben dem Eingang zum alten Elbtunnel gibt’s gleich drei davon: Hamburg del Mar, City Beach und Lago Bay

Am Abend gehen wir natürlich auf die Reeperbahn. Feiern. Super. Matze hat sich verabschiedet. „Perle“ und ich feiern weiter. Lange Nacht. Aber bevor ich sie zurück ins A&O Hostel bringe, gehen wir noch zum Fischmarkt am Hafen (der ja im Sommer schon ab 5 Uhr öffnet) und essen ein frisches Fischbrötchen. Hier gibt es seit Jahrhunderten so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Da war die Berliner Göre dann echt beeindruckt.

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