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Dresden im Nebel

Nach jahrelanger Diskussion ist das Dresdner Elbtal wegen des umstrittenen Baus der Waldschlößchenbrücke von der Welterbeliste gestrichen worden. Das ärgert eigentlich jeden, aber scheinbar gibt es in Dresden Menschen, denen eine große Brücke wichtiger ist als der freie Blick auf diese herrliche Landschaft.

Der schöne Titel ist also weg, aber die Elbauen gibt es immer noch, mitten im Stadtzentrum. Im Sommer kommt man hierher zum Flanieren, Flirten und Feiern, oder man geht einfach ins Open-Air-Kino. Im Herbst wird es dann ganz anders, aber auch sehr schön, z.B. morgens, wenn die Nebelschwaden noch über den Auen liegen. Besonders gut geht das mit dem Fahrrad. Wer richtig gut drauf ist, fährt gleich weiter, den 260 Kilometer langen Elberadweg von der Dresdner Altstadt bis zur tschechischen Grenze. Am Wegesrand gibt es Weinberge, Schlösser und reichlich Bier- und Weingärten.

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