BEACH CLUB RIESA
Jedes Jahr zum Sommerbeginn wird am Ende der Kirchstr. in Riesa/Gröba ein kleines Waldstück mittels mobilen Bars, gemütlichen Sitz- und Verweilplätzen und einer Open Air Disco zu einer der beliebtesten Strandbars in Dresden. Ab 21Uhr tanzen Jung und Alt zu aktuellen Charthits und Tanzklassikern, oder entspannen in einem der vielen Liegestühle im Loungeareal direkt an der Elbe. Mehr…
„Tradition und Fortschritt“ ist das Label von Dorothea Michalk und zugleich ihr Credo: die gekonnte Verbindung von traditioneller Schneiderkunst mit modernem Design. Tradition und Fortschritt findet sie in ihrer Stadt Dresden, in der sie auf Elbspaziergängen oder in den vielen Straßencafés oft gegensätzliche Eindrücke sammelt, die sie zu ihren Entwürfen inspirieren: die barocke Pracht der Altstadt und das junge, quirlige Leben in der Neustadt, wo sie ihr Atelier hat. Wenn sie in ihren Entwürfen schlichte, feminine Schnitte und edle, ausgewählte Stoffe wie Cashmere, Schurwolle, Seide und Leder mit ausgefallenen Details kombiniert, dann verbinden sich die scheinbaren Gegensätze in der klaren, aber dennoch spielerisch glamourösen Linienführung ihrer Mode, die viel Wert auf Qualitätsbewusstsein, Ästhetik und Tragbarkeit legt. Zu kaufen gibt es die schönen Teile in Hamburg und München und ab August 2008 endlich auch in Dresden, dem Dorothea Michalk trotz erfolgreicher internationaler Ausflüge und Preise treu bleiben will. Mehr dazu auf der Website: www.tradition-fortschritt.com
Auf Entdeckungstour. Fabelwesen, Kunst und Trödel vor historischer Kulisse. – Jason Papadamos
G
estärkt nach einem entspannten und reichhaltigen Frühstücksbuffet in der Planwirtschaft bei dem man unbedingt auch eine der 20 Teesorten ausprobieren sollte geht’s los auf Entdeckungstour. Gleich um die Ecke befinden sich die Kunsthofpassagen. Fünf kunstvoll gestaltete Innenhöfe wie der Hof der Fabelwesenoder der Hof der Elemente beherbergen viele kleine Läden zum Stöbern und Shoppen und nette Restaurants wie den Spanier mit der Tapastheke. Danach wollen wir doch mal was vom historischen Zentrum erschnuppern und spazieren Richtung Albertplatz in die Königstraße, eine der schönsten Barockstrassen Dresdens. Mal in die Schaufenster der Edelboutiquen und Designerläden schielen und weiter in die Rähnitzgasse und den Obergraben. Hier gibt’s Galerien, Antiquariate und viele kleine Geschäfte. Zeit für eine kleine Pause im Schwarzmarktcafe mit leckerem Kaffee und Kuchen. Gleich in der Hauptstrasse finden wir auch die Kunsthandwerkerpassagen, hier kann man vom Einseifer bis zum Schmiedemeister echten Kunsthandwerkern über die Schulter schauen. Vorbei am Goldenen Reiter auf dem Neustädter Markt über die älteste Elbbrücke Dresdens gelangen wir zum Schloss-Ensemble. Wunderschön zum Rumspazieren, rund ums Residenzschloss gibt’s viel zu entdecken und man kann ganz nebenbei ein wenig Geschichte schnuppern. Wirklich eindrucksvoll ist der „Fürstenzug“ in der Auguststraße, an dem man ohnehin nicht vorbeikommt. Auf Tausenden Meißner Porzellanfliesen ist ein Reiterzug mit allen Regenten des Fürstenhauses Wettin abgebildet. Voll von neuen Eindrücken und verzaubert von so einer Kulisse machen wir uns langsam Gedanken um die Abendgestaltung. Leckere Pasta beim Italiener im Toskana? Also zurück in die Dresdner Neustadt oder doch lieber zum DürümKebabHaus ? Ein anatolisches Spezialitäten Restaurant, wo immer viel los ist. Ausklingen lassen wir den Abend in der Bar Paradox : schön für den gepflegten Cocktail am Abend. Barkeeper Marcus zaubert Dir auch gern etwas Individuelles. Klein aber sehr fein!
In Dresden ist ja vieles sehr schön, aber der wunderschön gestaltete Milchladen der Gebrüder Pfunds ist da doch etwas Besonderes: Über und über mit handbemalten Fliesen ausgestattet, die – wie ein Bilderbuch – von der Geschichte der Milch erzählen, von der Kuh bis zum Käse. So rühmt sich das Geschäft – sicher nicht zu unrecht – der „schönste Milchladen der Welt“ zu sein. Aber auch die anderen Sinne kommen nicht zu kurz: Im Angebot sind neben 80 – 120 Sorten Käse aus bäuerlich-handwerklicher Produktion der berühmte Milchgrappa, die Milchseife aus reinen Naturstoffen, sächsische Weine, Porzellan mit Motiven aus dem Laden und vieles mehr, was das Leben schöner macht. Das Geschäft ist geöffnet von Mo-Sa 10-18 Uhr und Sonn- u. Feiertags von 10-15 Uhr und Ihr findet es in der Bautzner Straße 79. Sehr empfehlenswert sind übrigens auch die Käseverkostungen mit einem Gläschen Wein. www.pfungds.de
Jetzt kann man die Altstadt von Dresden wie zu Urgroßmutters Zeiten erleben: Mit einem doppelstöckigen Pferdeomnibus oder in einer historischen Postkutsche erschließt sich der barocke Reiz Dresdens aus einer ganz anderen, gemächlichen Perspektive. Buchbar sind diese Fahrten täglich. Sie führen in etwa 30 Minuten vom Schlossplatz zum Theaterplatz, vorbei an der Semperoper, dem Italienischen Dörfchen, am Terrassenufer entlang zur Synagoge, weiter zur Frauenkirche und zum Zwinger, dann zum Schloss und zurück zum Ausgangspunkt. Während der kalten Jahreszeit wird man verwöhnt mit Stollen und Glühwein, die den Gästen auf der Kutsche gereicht werden. [Schon 1838 belebten die ersten Pferdeomnibusse das Stadtbild von Dresden und wurden dann 1872 langsam durch die Pferdestraßenbahn abgelöst.]