Berlin ist die europäische Metropole, die wie kaum eine andere geprägt ist von ihrer außergewöhnlichen Architektur. Angefangen mit dem Brandenburger Tor, der wilhelminischen Siegessäule, den Gebäuden entlang der Straße Unter den Linden und den vielen Neubauten die nach der Vereinigung entstanden sind.
Wir vom A&O Friedrichshain möchten diese Plattform nutzen um die etwas unbekannteren, aber nicht minder interessanten Gebäude dieser Stadt vorzustellen.
Den Anfang soll ein Gebäude machen, das auf den ersten Bick sehr unscheinbar daher kommt, das Bauhausarchiv in der Klingelhöfferstrasse, direkt am Tiergarten gelegen.
Das Museumsgebäude ist ein Spätwerk des Bauhaus-Gründers Walter Gropius. Geplant seit 1964 für einen Standort in Darmstadt, wurde das Gebäude 1976-79 in modifizierter Form in Berlin errichtet. Seine markante Silhouette ist heute eines der Wahrzeichen der Stadt.
Walter Gropius hatte immer darauf bestanden, daß die Institution “Bauhaus-Archiv” absolut unabhängig sein müsse. Als Abteilung innerhalb eines bestehenden Museums konnte er sich dieses Archiv nicht vorstellen. Aus der eigenen Erfahrung mit dem historischen Bauhaus wußte er darüber hinaus, daß sich viele Entscheidungen nur in einem eigenständigen Institut durchsetzen ließen. Angeregt durch die Euphorie, die die Beauftragung von Mies van der Rohe mit dem Bau der Neuen Nationalgalerie in Berlin 1962 auslöste, fragte der Gründungsdirektor des Bauhaus-Archivs, Hans Maria Wingler, kurz danach bei Gropius an, ob er für das von ihm mitgegründete Bauhaus-Archiv nicht ein Gebäude entwerfen wollte. Mehr…
Berlin bei Nacht – das ist auf jeden Fall immer was besonderes, aber im Oktober zum „Festival of Lights“ ist es dann doch nochmal besonders besonders. Historische Orte und berühmte Wahrzeichen der Stadt erscheinen wieder in neuem Licht, wenn für zwei Wochen wieder Events, Projektionen und ganz viel Lichterspektakel die Hauptstadt in farbenfrohes Leuchten tauchen. Begleitet wird das Ganze von Veranstaltungen wie der Nacht der offenen Türen am 16. Oktober, Jazz in den Ministergärten am 22.10., oder auch dem CityLight Run am 23.10. Mehr…
Des Deutschen liebstes Getränk ist wohl – na klar, das Bier. Und das trink der Deutsche eben gern in Maßen: frisch gezapft, mit einer schönen Schaumkrone, aus dem Maßkrug. So ein Maßkrug ist schon was Schönes, er fasst genau einen Liter – früher waren mit einer Maß übrigens 1,069 Liter gemeint, heute ist diese Einheit jedoch vereinfacht. Heute denkt man hauptsächlich an Krüge aus Glas, doch bis Ende des 19. Jahrhunderts war das noch anders, da waren die Krüge noch aus Ton. In so einem Tonkrug bleibt das Bier einfach länger kalt und dank seiner besonderen Oberflächenstruktur, erzeugt durch Zugabe von Salz während des Brennprozesses, bleibt die Kohlensäure länger im Bier erhalten, das Getränk bleibt somit länger frisch. Der Humpen, wie das Gefäß auch genannt wird, hat seinen Ursprung übrigens aus dem 16. Jahrhundert und – hättet Ihr’s gedacht? – stammt aus der abendländischen Kultur, und nicht etwa von der Wies’n, womit er doch wohl immer zuerst in Verbindung gebracht wird. Es gibt ihn in vielen verschiedenen Ausführungen, und seit 1978 werden auch eigens für das Oktoberfest wieder Tonkrüge handgefertigt – versehen mit dem jährlich wechselnden Plakatmotiv des Oktoberfestes sind die natürlich für Souvenirjäger ein ganz fantastisches Mitbringsel, und so konnte man sie bis vor kurzem auch im A&O in München erwerben, um seinen Daheimgebliebenen wenigstens einen Hauch Wies’n mitzubringen. Dies ist nun nicht mehr möglich, der Grund dafür ist, das der Maßkrug ausschließlich dort erworben werden darf wo er, der Krug, sich heimisch und wohl fühlt. Das kann natürlich ausschließlich, und damit meint die bayrische Polizei auch ausschließlich, das heimatliche Bierzelt auf der Wiesen sein. Wie konnten man auch nur glauben man könne den“ Heiligen Gral“ der Bayern einfach in einem Hotel verkaufen, absurd, skandalös, einfach eine Frechheit. Nun ist der Maßkrug als alter Bayer natürlich auch ein kleiner Dickkopf und möchte sich ungerne vorschreiben lassen wo er den verkauft werden darf. Also hat er kurzerhand die Flucht angetreten, es gab für den Krug nur ein Ziel, Berlin. Hoffentlich schafft er es über die bayrische Staatsgrenze – aber ein kleiner Geheimtipp: Gerüchten zufolge sind schon einige aus der Adels-Familie der „Wiesenkrüge“ im A&O in Berlin Friedrichshain gesichtet worden. Hier im preußischen in Berlin freut sich die Polizei auf die „Fremden“ – aber wie sagt man so schön: in Bayern gehen die Uhren halt anders
Prost!
20 Jahre ist die Wiedervereinigung Deutschlands nun schon her – Grund genug, um den Tag der deutschen Einheit gebührend zu feiern, und welcher Platz ist besser geeignet dafür als die 1,5 km lange Festmeile auf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor? Viele Attraktionen, Kinderprogramme und Bühnenshows garantieren Spiel, Sport und Entertainment für jung und alt. Auf der Hauptbühne vor dem Brandenburger Tor und zwei weiteren Bühnen werden Künstler aus allen Bundesländern erwartet, darunter Wolfgang Niedecken von BAP der zum ersten Mal gemeinsam mit der WDR Big Band auftritt, sowie Edo Zanki und Julia Neigel, die sich für ihr gemeinsames Rock’n’Soul-Programm diesmal Ulla Meinecke als Gast auf die Bühne holen. Mehr…
Nachdem Peter Fox im letzten Jahr Stefan Raabs Bundesvision Song Contest gewann, findet das Ereignis 2010 in der Hauptstadt statt. Pro 7 wird am 1. Oktober den musikalischen Wettbewerb, bei dem 16 Teilnehmer aus den 16 Bundesländern sich dem Zuschauervoting stellen werden, live aus der Max-Schmeling-Halle übertragen. Jeder Song muss hier zu mindestens 50 % auf deutsch gesungen sein. Teilnehmer in diesem Jahr sind u. a. Blumentopf, Ich + Ich, Oceana & Leon Taylor, Sebastian Hämer, Silly, Selig, Stanfour, Unheilig und noch so einige mehr. Jeder Song muss übrigens zu mindestens 50 % auf deutsch gesungen sein. Und der Abend wird wieder einmal zeigen, dass Deutschland doch so einiges an guter Musik zu bieten hat! Mehr…
Was für Hollywood der „Walk of fame“ ist für Berlin der am Freitag eröffnete “Boulevard der Stars”. Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit schnitt bei den Eröffnungsfeierlichkeiten zusammen mit Filmproduzent Artur Brauner das Band durch. Zur Eröffnung und der anschließenden Gala-Veranstaltung waren zahlreiche Prominente der Filmindustrie erschienen, unter ihnen Wim Wenders, Armin Müller-Stahl, Doris Dörrie und Paul von Schell, der Witwer von Hildegard Knef, welche bereits bei der Berlinale mit dem ersten Stern auf dem Boulevard geehrt wurde. Mehr…
Immer wieder wird unseren Rezeptionisten vom A&O Friedrichshain die Frage gestellt, was man in Berlin unternehmen kann, fernab der bekannten Sehenswürdigkeiten. Eine Möglichkeit bietet der Kletterwald Wuhlheide.
Der Kletterwald ist Berlins erster Kletterwald und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum größten Freizeitpark in Berlin – dem Kinder-, Jugend- und Familienzentrum in der Wuhlheide (FEZ). Berlin ist damit um eine Freizeitattraktion reicher. Der Kletterwald Wuhlheide bietet Naturerlebnis und Nervenkitzel sowie Spaß, Fitness und Action. Vom A&O Friedrichshain ist man in ca.15 min am FEZ.
Kleiner Hinweis, auf dem Geländer findet man außerdem einige Geocaches. Also auf zum Natur erleben in Berlin.
Vom 1.-3. Oktober findet die YOU, Europas größte Jugendmesse, auf dem ehemaligen Gelände des Flughafen Berlin-Tempelhof statt, eine der zahlreichen neuen Veranstaltungen auf dem Flugfeld. Mehr…
Am vergangenen Wochenende konnten Berliner und Berlinbesucher im Gebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof die Siegerentwürfe zur Gestaltung des sogenannten Tempelhofer-Flugfeldes begutachten, und in einem Symposium mit den Architekten über deren Ideen diskutieren.
Alle Entwürfe sehen im Kern einen großflächig angelegten Park vor, in der Ausformulierung der Grundidee sind die Entwürfe doch sehr unterschiedlich. Der“ große Wurf“ scheint aber noch nicht gefunden zu sein. Das Zeitfenster scheint noch weit geöffnet, da erst 2017, zur Eröffnung der Internationalen Gartenschau, die endgültige Fertigstellung geplant ist. Aber wie so oft trügt der Schein, den schon im nächten Jahr soll mit den Baumaßnahmen begonnen werden, für die der Senat ca.60 Millionen Euro zur Verfügung stellt.
Für die Nutzung der Flughafengebäude scheint schon ein Nutzungskonzept gefunden. Immer mehr Großveranstaltungen nutzen die idealen Räumlichkeiten. Momentan dürfte das Flugfeld einer der spannendsten Orte der Stadt sein, immer mehr Reisende , die bei uns im A&O Friedrichshain übernachten, fragen nach dem Flughafen Tempelhof, der scheinbar zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt wird.
Der August ist ja grundsätzlich schon ein freundlicher Monat – wem Sommer und Sonne aber nicht reicht, um die Laune zu steigern, sollte sich wohl das Berlin lacht!-Festival im Kalender anstreichen und sich die diversen Straßentheater-Szenen vor Ort anschauen. Vom Clown über Feuerperformances, Akrobatik, Artistik bis hin zum Puppenspiel und Pantomime ist alles geboten, was das Theaterliebhaber-Herz begehrt. An öffentlichen Plätzen und völlig kostenfrei bietet das Festival Unterhaltung für jung und alt. Mehr…